Viele Besucher fragen uns: „Sind das jetzt Lamas oder Alpakas?“ Auf den ersten Blick sehen sich die beiden Verwandten sehr ähnlich. Wenn man genauer hinschaut, zeigen sich jedoch spannende Unterschiede – im Aussehen, in der Nutzung und im Charakter. Hier erfährst Du, woran Du Lamas und Alpakas sicher erkennst und warum wir in der Lama-Oase bewusst mit Lamas arbeiten.

Familie, Herkunft und Einsatz

Lamas und Alpakas gehören beide zur Familie der Neuweltkameliden und stammen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Während Lamas traditionell als robuste Lasttiere eingesetzt werden, wurden Alpakas vor allem wegen ihrer besonders feinen Wolle gezüchtet.

In der Lama-Oase begleiten Dich Lamas auf Wanderungen, im Coaching oder bei Achtsamkeitsangeboten. Ihre Größe, Gelassenheit und Trittsicherheit machen sie zu idealen Partnern für Touren durch das bayerische Holzland und die Berge.

Größe, Körperbau und Fell

Lamas sind deutlich größer und kräftiger gebaut als Alpakas. Ein ausgewachsenes Lama kann bis zu etwa 1,20–1,30 m Schulterhöhe erreichen, während Alpakas meist kleiner und kompakter sind. Auch der Körper wirkt beim Lama gestreckter und sportlicher.

Beim Fell zeigt sich ein weiterer Unterschied: Alpakas werden vor allem für ihre sehr feine, gleichmäßige Wolle gehalten – ideal für hochwertige Textilien. Lamas tragen eine dichtere Unterwolle mit gröberem Deckhaar, weshalb ihre Wolle eher für Decken oder robuste Produkte verwendet wird. Für Wanderungen ist das Lama mit seinem „Outdoor-Fell“ perfekt gerüstet.

lama oder alpaka
Lama

Kopf, Ohren und Ausdruck

Wer genau hinschaut, erkennt Lamas und Alpakas besonders gut am Kopf. Lamas haben einen längeren, markanteren Kopf und die typischen, gebogenen „Bananenohren“. Alpakas wirken im Gesicht rundlicher und tragen eher kurze, gerade Ohren, was ihnen den oft „teddybärigen“ Ausdruck verleiht.

Auch im Blick gibt es Unterschiede: Lamas strahlen oft Ruhe und Wachsamkeit zugleich aus – ideal, wenn sie Menschen auf Wanderungen begleiten. Alpakas wirken durch ihren kompakten Körperbau und die dichte Wolle oft etwas „kindlicher“ und werden daher gern als Kuscheltiere wahrgenommen.

Charakter und Zusammenarbeit mit Menschen

Beide Tierarten sind sensible Herdentiere, doch sie bringen unterschiedliche Stärken mit. Lamas sind sehr trittsicher, aufmerksam und eignen sich hervorragend als Wanderbegleiter und für tiergestützte Angebote. Sie begegnen Menschen auf Augenhöhe und spiegeln Körpersprache und Stimmung oft sehr klar wider.

Alpakas sind meist etwas scheuer und zurückhaltender, dafür aber sehr angenehm im Umgang, wenn es um ruhige Beobachtung oder Wollproduktion geht. Für unsere Lamawanderungen, Coachings und Achtsamkeitsangebote setzen wir bewusst auf Lamas, weil sie mit Menschen aktiv unterwegs sein möchten.

lama oder alpaka
Alpaka

Welche Tierart passt zu welchem Erlebnis?

Wenn Du Dir eine Wanderung mit tierischer Begleitung wünschst, sind Lamas die richtige Wahl: robust, gelassen und mit Freude am Unterwegssein. In der Lama-Oase begleiten sie Dich auf Lamawanderungen, bei Yoga & Achtsamkeit, im Teambuilding oder bei besonderen Events.

Alpakas eignen sich wunderbar, wenn der Fokus stärker auf der Wolle oder auf ruhigen Begegnungen liegt. Auch wenn bei uns Lamas im Mittelpunkt stehen, erklären wir Besuchern gerne die Unterschiede – so weißt Du bei Deinem nächsten Hofbesuch genau, wen Du vor Dir hast.

Lamas in der Lama-Oase erleben

Du möchtest Lamas nun live erleben?

Auf unseren Lamawanderungen, Achtsamkeitsangeboten und tiergestützten Teambuildings lernst Du die sensible Art der Lamas am besten kennen. Schau einfach auf unserer Lamawanderungs-Seite vorbei oder nimm Kontakt mit uns auf, wenn Du Fragen hast.